Oops! It appears that you have disabled your Javascript. In order for you to see this page as it is meant to appear, we ask that you please re-enable your Javascript!

Gedanken zu „Herz aus Stein“

„Herz aus Stein“ ist der Psychothriller, mit dem ich mich Ende Juni nun auch zu Amazon gewagt habe. Erhältlich ist das Buch bisher erst einmal als eBook für den Kindle oder entsprechende Apps. Aufgrund der vielen Anfragen werde ich es jedoch auch bald drucken lassen.

Ein Bekannter von mir meinte vor einigen Tagen: „Wow, Sofia, jetzt legst du aber so richtig los, was?“ 

Ich muss das mal korrigieren! „Herz aus Stein“ ist nichts, was ich mal eben schnell in vier Wochen geschrieben habe. Ganz im Gegenteil. Ich habe an diesem Roman sehr lange gearbeitet, mehrere Jahre eigentlich, wenn man die drei Jahre mitzählt, die er auf meiner Festplatte lag, ohne dass etwas daran passiert ist. Im Grund war er fast fertig, zumindest im Groben. Ich halte nichts davon, während des Schreibens jedes Kapitel gleich zu perfektionieren. Ich mache das anders. Ich schreibe. Dann lasse ich die ganze Sache eine Weile reifen. Dann lese ich es noch mal. Achte auf Unstimmigkeiten. Dann fange ich an auszubessern. Erst mal innerhalb der Story. Dann stilistisch. Ich weiß nicht, wie andere Autoren arbeiten, aber das ist meine Vorgehensweise. Für mich müssen solche Geschichten einfach reifen.

Als Riesenfan von Mo Hayder und zahlreichen anderen Autoren aus dem Genre Thriller hatte ich ganz besonders hohe Ansprüche an diese Story. Serienmörder kann man nicht ohne Hintergrundwissen basteln, das ist meine Überzeugung, nachdem ich schon den einen oder anderen Thriller wütend in die Ecke geschmissen habe. Passiert mir selten, kommt aber vor. Die allermeisten Thriller sind sehr gut recherchiert und die Charaktere finde ich glaubwürdig.

In Gesprächen mit Freunden und Bekannten zum Thema Thriller ist mir aufgefallen, dass viele Menschen denken, man müsse sich ja nur was „richtig Krankes“ einfallen lassen, wenn man einen Thriller schreiben möchte. Aber so einfach ist das nicht. Serienmörder haben immer eine Entwicklungsgeschichte. Ihre Verbrechen oder sagen wir eher die Art und Weise, wie sie ihre Verbrechen begehen, haben immer irgendeinen Bezug zu einem Punkt oder einer Person aus längst vergangenen Zeiten und das natürlich im Rahmen ihrer völlig eigenen Art, Ereignisse und Menschen wahrzunehmen. Und die ist anders.

Ich habe viele Thriller gelesen und mich vor allem sehr viel mit psychologisch relevanten Themen und Fragestellungen auseinandergesetzt, bevor ich anfing, „Herz aus Stein“ zu schreiben. Einige Biografien und Profilergeschichten. Und jetzt ist er zu haben, mein erster Thriller. Darin gibt es übrigens eine Person, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Und mir geht schon seit einiger Zeit durch den Kopf, dass es das ja nun nicht gewesen sein kann. Nicht für diese Person. Mal sehen was draus wird.

Im Moment erfreue ich mich erst mal an den ersten Verkäufen von „Herz aus Stein“ und den bisher so positiven Lesermeinungen. Vielen Dank!

Und auch hier möchte ich mich noch mal bei meinem Grafikdesigner bedanken: Jörg Matern hat diesmal nicht nur das Cover für „Herz aus Stein“ gestaltet, sondern auch das Foto stammt von ihm. Nach seiner Idee, die er hatte, als er den Roman gelesen hatte. Danke für großartige Arbeit!

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen