Biografie

Sofia Hartmann in Jahreszahlen

Sofia Hartmann
1964:
In Frankfurt Höchst das Licht der Welt erblickt und danach bei den Großeltern gelebt. Ein kleines Dörfchen vor Höchst, direkt am Main. Nebenan ein Bauernhof. Katzen, Hunde, Kühe, Hühner … was will man mehr? Im zarten Alter von sechs Jahren schon gewusst: Das Leben ist schön, am schönsten, wenn man mit beiden Händen im Matsch steckt. Und Baustellen sind aufregend.

1970:
Einschulung, erste Klasse. Festgestellt: Meine Grundschullehrerin ist die Größte. Erinnerung an damals: Sie zog gerne an den Ohren. Im Grunde aber nett. Sie hat ignoriert, dass Sofia schon lesen konnte und im Unterricht lieber Geschichten geschrieben hat, jedenfalls in Deutsch. In allen anderen Fächern war sie strenger.

1976:
Erste Dauerwelle. Wie konnte ich nur so herumlaufen?

1980:
Röhrenjeans und knallrote Stiefeletten. Das Schlimmste: Schon wieder eine Dauerwelle. Zu Hause rausgeflogen. Nicht wegen der Äußerlichkeiten!

1984:
Hochzeit. Puh, gerade noch geschafft, fünf Wochen vor der Geburt des ersten Kindes.

1985:
Geburt meiner Tochter. Hausfrau und Mami. Kindergeschichten geschrieben. Ganz ohne PC, einfach Schulhefte verwendet. Viel gelesen. Viel gebastelt. Viele Gedichte geschrieben. Erich Fried entdeckt!

1989:
Geburt meines Sohnes. Immer noch Hausfrau und Mami. Und immer noch Kindergeschichten geschrieben. Bei diesem Jungen auch absolut notwendig, er mochte keine Märchen. Nach Hänsel und Gretel konnten wir monatelang nicht im Wald spazieren gehen, obwohl ich mir ein total kreatives Ende ausgedacht hatte, in dem nicht mal jemand starb!

1991:
Geburt meines zweiten Sohnes. Wie immer viel gelesen. Mich an ersten Romanen versucht, kläglich misslungen. Kindergeschichten geschrieben. Kurzgeschichten geschrieben. Leider ist das alles verloren gegangen. Manche Dinge verdampfen wohl einfach.

1992:
Trennung. Alleinerziehend mit drei Kindern, Neuorientierung auf allen Ebenen. In leerer Wohnung gesessen und mit mir selbst angestoßen, dabei „Die Nacht der reitenden Leichen“ konsumiert. Seitdem Kultfilm für Sofia.

1993:
Scheidung

1994:
Viel geschrieben bis hierher, was aber, wie schon erwähnt, in den unendlichen Weiten des Universums verdampft ist. Ich weiß auch nicht, wie sich stapelweise Schulhefte mit vermutlichen Bestsellern, möglicherweise aber auch dilettantischen Versuchen, einfach in Luft auflösen können. Viel gearbeitet – so richtig, gegen Entgelt. Und mit totaler Begeisterung als Sängerin in eine Band eingestiegen.

2000:
In den letzten sechs Jahren überhaupt nicht mehr geschrieben. Aber viel gelesen. Thomas Harris entdeckt. Gearbeitet. Kinder erzogen. Und viel Musik gemacht, sogar Geld verdient damit. In der Nacht des Jahrtausendwechsels 1000 DM verdient für eine halbe Stunde Spaß auf einer riesigen Bühne.

2002:
Mit meiner Band vor Manfred Mann’s Earth Band gespielt. Und kurz danach ausgestiegen. Man soll dann aufhören, wenn’s am schönsten ist oder der neue Keyboarder ein Arsch. Wieder in die alte Band eingestiegen. Wenig Gigs, wieder mehr Zeit zum Schreiben.

2003:
Mein erster Roman ist fertig. „Das Spiel mit der Macht“. Nun gilt es, einen Verlag zu finden. Gar nicht so einfach, zu dieser Zeit möchte kaum ein Verlag etwas mit Erotik drucken, schon gar nicht in Richtung SM. Bis auf den, bei dem ich dann letztlich unterschrieben habe. Aus der Band ausgestiegen.

2004:
„Das Spiel mit der Macht“ erscheint im Konkursbuchverlag.

2005:
Ärgere mich über meine eigene Blödheit und beschließe, in Zukunft auf eigene Faust zu publizieren.

2006:
Publikation „Jenseits von Katana“ über Book on Demand.

2007:
Selbstständig gemacht. Verdiene Geld mit Text, leider nicht so wie ich es mir erträumt hatte, aber immerhin: Kann vom Schreiben leben!

2010:
Umzug von Hessen nach Nordrhein Westfalen. Der Liebe gefolgt. Fehler!

2011:
Trennung. Umzug auf’s Land, in ein total süßes Häuschen. Tolle Nachbarschaft. Ja, hier kann man leben! (Und schreiben)
Publikation: „Zwischen den Träumen“, Gedichte, über Book on Demand. Über eBooks diskutiert und laut gebrüllt: „Niemals werde ich ein eBook lesen!“

2012:
Zum ersten Mal in meinem Leben einen eBook-Reader in der Hand gehabt. Ziemlich gestaunt. Mehr als 500 Bücher immer in der Handtasche mit sich tragen? Wahnsinn! Wie praktisch!

April 2013:
Mein erstes eBook, eigentlich erst mal nur ein Versuch mit einer Shortstory: „In guter Hoffnung“, erhältlich bei Amazon im Kindle-Programm.

Mai 2013:
Jetzt ein richtiges eBook: „Mit Haut und Haar“, erhältlich bei Amazon im Kindle-Programm. Ein Roman, schwer zu beschreiben. Ich nenne es: Erotisches Liebesdrama mit Thriller-Ende.

Juni 2013:
Ich lege nach. „Herz aus Stein“, erhältlich als eBook bei Amazon im Kindle-Programm. An diesem Psychothriller habe ich sehr lange gearbeitet.

August 2013:
Da jetzt der Vertrag mit BOD ausgelaufen ist, „Jenseits von Katana“ noch einmal gründlich überarbeitet und als eBook herausgegeben.

Mai 2014:
„Mit Haut und Haar“, sowie „Herz aus Stein“ erscheinen als Taschenbuch – exklusiv bei Amazon.

Dezember 2015: 

Publikation von „Und Oenghus weinte“, vorerst als ebook. Printausgabe wird bald folgen.

Januar 2016:

Ich veranstalte in einer Büchergruppe die erste Leserunde meines Lebens. Total interessant, wenn mehrere Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund das eigene Buch lesen und zu jedem Kapitel ihre Meinung äußern. Mich beschäftigt gerade die Frage, warum ich so etwas nicht schon früher gemacht habe? Spannend!!!

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